Im Ruhrgebiet von 1946 liegt Zollverein in Gelsenkirchen

Die Bilder des zusammengeschnittenen Clips unten werden durch Kameramänner der britischen Armee aufgenommen worden sein. Die dokumentarischen Aufnahmen halten Zustände von Orten fest, zeigen aber auch vereinzelt die Menschen an den Orten. Deshalb wird ihr Zweck sicher nicht alleine darin bestanden haben, die Zerstörungen des Krieges an den Industrieanlagen festzuhalten.

Dieser Eindruck stellt sich nur zu Beginn des Clips ein mit den Bildern von Ruinen in Hamm und Dortmund, die bei einer Eisenbahnfahrt nach Essen gefilmt wurden. Danach sind die Industrieanlagen von Krupp in Essen zu sehen, gefolgt vom Hüttenwerk in Oberhausen. Doch schon beim Hüttenwerk in Duisburg-Huckingen rücken die Menschen in den Vordergrund.

Zudem wird erkennbar, einige der Briten müssen die Region erst noch genauer kennenlernen. Aus Duisburg wird beim Antiteln „Duisberg“. Noch deutlicher macht das der Titel der nächsten Sequenz, der die Zeche Zollverein kurzerhand von Essen nach Gelsenkirchen verlegt. Noch steht Albert Vögler als Namensgeber des gezeigten Schachts auf dem Gebäude. Er gehörte zu jenen Großindustriellen, die schon in den 1920er Jahren die Nähe der NSDAP suchten und die sie je nach eigener Interessenlage auch finanziell unterstützten.

Abschließend ist die Villa Hügel zu sehen, wo die von der britischen Militärregierung als Kontrollorgan über den Bergbau der britischen Zone eingerichtete North German Coal Control (NGCC) ihren Sitz hatte.

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