Bochum – Wenn die Vergangenheit durch eine Kleinigkeit erkennbar wird

Ein Gastbeitrag von Tobias Drabe.

Auf der Präsidentstraße in Bochum zeigt sich kurz vor der Hexenbrücke und der ehemaligen Gaststätte Lehmkuhle an einer Hauswand ein unscheinbares Überbleibsel einer längst vergangenen Zeit.

An diesem Haken war der Fahrdraht für die Straßenbahnen der Linie 6 aufgehängt. Er ist das letzte Überbleibsel auf der alten Route, die die Straßenbahn Linie 6 Richtung Wanne-Eickel nahm.

Am Anfang des 20. Jahrhunderts war die Unterführung unter der Dorstener Straße am Bahnhof Präsident noch nicht für die Straßenbahn vorgesehen. Sie fuhr also bis kurz vor die heutige Brücke, bog links in die Signalstraße ab und überquerte die Hexenbrücke, um dann die Präsidentstraße (damals Unter den Linden) wieder herunter zu zockeln und dann wieder links auf die Dorstener Richtung Wanne abzubiegen.

Die damalige Brücke war auch nicht identisch mit der jetzigen. Damals war sie breiter, aus Holz und für den Verkehr freigegeben. Die heutige Brücke stammt aus Hofstede.

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2 Kommentare zu “Bochum – Wenn die Vergangenheit durch eine Kleinigkeit erkennbar wird

    • Tschuldigung fürs späte Freischalten. Hat nichts damit zu tun, dass ich die Antwort nicht kenne, war zu viel Arbeit mit anderen Projekten geschuldet. Also, gute Frage, nehme ich als Arbeitsauftrag und kümmer mich beizeiten drum. 😉

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